Nach vier Jahren Einparteienstaat hat sich der Bürger also dazu entschieden, die Notwendigkeit von Regierung UND Opposition doch wieder mal einzuführen. Jetzt bleibt nur eine Frage, was schlimmer gewesen wäre: Eine Regierung bestehend aus einer Partei, die nach 23 Jahren wieder einen Rekord aufgestellt hat, einer anderen Partei, die seit ihrer Gründung so ziemlich alles beerdigt hat an Prinzipien, die sie damals in den Gründungstagen hatte (der Atomausstieg macht es allein auch nicht!) und einer dritten Partei, welche ein Sammelbecken für Steinzeitkommunisten, Ex-SEDlern und enttäuschten Arbeitnehmern aus der Industrie geworden ist.
Die andere Alternative ist eine Partei, welche durch Nichtinhalt immerhin einen ganzen Wahlkampf bestritten hat (und wohl, erschreckenderweise, damit durchgekommen ist) in Zusammenarbeit mit einer Partei, deren Neo-Liberalismus nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation ist.
Beides ist letztendlich nicht unbedingt so mein Ding, aber ich finde den Wahlausgang am Ende wegen drei Personalien sehr schade. Zuerst muss ich sagen, dass Steinmeier seinen Job als Vize-Kanzler und Außenminister gut gemacht hat. Auch Steinbrück hat mir gefallen. Der Dritte ist Guttenberg, dessen Posten als Wirtschaftsminister Begehrlichkeiten weckt.
Aber so wirklich gewonnen haben weder SPD noch CDU. Erschreckend ist hingegen die Wahlbeteiligung von 71%. I
Ich glaube nicht, dass das an den Bürgern liegt.
Die andere Alternative ist eine Partei, welche durch Nichtinhalt immerhin einen ganzen Wahlkampf bestritten hat (und wohl, erschreckenderweise, damit durchgekommen ist) in Zusammenarbeit mit einer Partei, deren Neo-Liberalismus nicht ganz unschuldig an der aktuellen Situation ist.
Beides ist letztendlich nicht unbedingt so mein Ding, aber ich finde den Wahlausgang am Ende wegen drei Personalien sehr schade. Zuerst muss ich sagen, dass Steinmeier seinen Job als Vize-Kanzler und Außenminister gut gemacht hat. Auch Steinbrück hat mir gefallen. Der Dritte ist Guttenberg, dessen Posten als Wirtschaftsminister Begehrlichkeiten weckt.
Aber so wirklich gewonnen haben weder SPD noch CDU. Erschreckend ist hingegen die Wahlbeteiligung von 71%. I
Ich glaube nicht, dass das an den Bürgern liegt.

